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Allgemeiner Flyer – Schmähingen
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Mustereinwendung:

Einwendungen kann jedeR schreiben, egal ob unmittelbar betroffen oder nicht. Die Gründe müssen von der Gemeinde geprüft und in einer Sitzung erörtert werden. Viele Einwendungen können dazu beitragen, dass sich Bauvorhaben länger herauszögern. So mancher Einwendungsgrund hat auch schon zu einer Verhinderung eines Bauvorhabens geführt.

Falls ihr das Muster verwenden wollt, modifiziert es bitte unbedingt ein wenig (Text, Schriftart) – auf diese Weise muss jede Einwendung von der Behörde einzeln geprüft werden! Die aufgeführten Gründe sind Beispiele und treffen zum Teil nur auf Anwohner_innen zu. Bitte also rauslassen, falls sie nicht zutreffen.

Die Einwendung sollte (im Optimalfall in dreifacher Ausfertigung) an das Landratsamt Donau Ries, Pflegstraße 2, 86609 Donauwörth gesendet werden.

MUSTER

Vor- und Zuname: ……………………………………………………
Straße und Haus-Nr.: ……………………………………………………
PLZ und Wohnort: ……………………………………………………

An das
Landratsamt Donau- Ries
Pflegstr.2
86609 Donauwörth

Einwendungen gem. BImSchG – Az.:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin gegen den Bau der von Herrn Benninger, Jörg beantragten Hähnchenmastanlage mit 84.900 Tieren in Schmähingen aus folgenden Gründen:

1. Ich fühle mich durch den Bau der Hähnchenmastanlage in meinem Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 II S. 1 GG) verletzt. Aktuelle Studien (u.a. von Seedorf / Hartung) belegen, dass Keime und Viren aus einer Massentierhaltungsanlage noch über weite Entfernungen (mehrere Kilometer) ansteckend sein können.

2. Ich befürchte dadurch die Zunahme von Atemwegserkrankungen und zunehmende Antibiotika-Resistenz. Eines der wichtigsten Medikamente zur Behandlung von bakteriellen Infektionen beim Menschen, nämlich Antibiotika, wird in der Massentierhaltung so häufig eingesetzt, dass ich es über die Nahrung wieder aufnehme und es bei mir im Krankheitsfall nicht mehr richtig wirken könnte.

3. Ich sehe mich in meinem Recht auf allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 I GG) verletzt, da meine Lebens- und Freizeitqualität durch die erhöhte Geruchsbelästigung sinken wird.

4. Ich wende ein, dass die kommerzielle Massenhaltung von Geflügel in der geplanten Anlage eine Tierquälerei nach § 20 Tierschutzgesetz und Artikel 20a GG darstellt.

5. Ich wende ein, dass die Einhaltung der Bauordnung nicht gewährleistet ist, da der erforderliche Brandschutz sowie die Gewährleistung der Tierrettung im Brandfall durch die geplanten baulichen Gegebenheiten nicht gesichert zu sein scheint. Es ist aus dem Antrag nicht ersichtlich, aus welchem Grund die Brandschutzverordnung teilweise ausgesetzt wurde.

6. Durch die geplante Mastanlage sehe ich mich in meinem Recht auf Wahrung meines Besitzes geschädigt, da für die Häuser und Grundstücke im Emissionsbereich der Anlage ein massiver Wertverlust in den nächsten Jahre zu befürchten ist, insbesondere wenn die Gesundheitsgefahren von Geflügelmastanlagen in der Bevölkerung bekannt werden.

7. Bei der öffentlichen Auslage der Akten zum Bauantrag fehlen die entscheidenden Emmissionsprognosen. Mir ist es daher nicht möglich, von meinem Recht auf Information über die Auswirkungen der Anlage laut Umweltinformationsgesetz vollumfänglich Gebrauch machen zu können.

Im Übrigen schließe ich mich voll inhaltlich allen anderen Einwendungen in diesem Verfahren an.

Ich beantrage hiermit, dass die Weitergabe meiner Personen bezogener Daten, insbesondere an den Antragsteller, nicht erfolgt. Ich bitte Sie, mir diesen Antrag umgehend zu bescheiden.

Ort: ……………………………………
Datum: ……………………………………
Unterschrift: ……………………………………