Radio Lora Sendung über Wiesenhof

01.12.2011 Sendung über die Machenschaften des Konzerns Wiesenhof bei Radio Lora!

Download der 1-stündigen Sendung hier:

Radio Lora 01 Dez 2011

GEGENGUTACHTEN


Geplante Tierfabrik in Schmähingen – Gefahr für Mensch, Tier und UMWELT

Das vorliegende Gutachten wurde nun in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz einem Sachverständigen für Immissionsschutz zur Prüfung vorgelegt. Dabei sind dem Sachverständigen erhebliche Fehler aufgefallen. Laut dem vom Landratsamt beauftragten Ingenieurbüro Müller BBM gibt der geplante Bau der Hühnchenmastanlage in Schmähingen keinen Anlass zu Bedenken im Bezug auf schädliche Umweltauswirkungen und sonstige Gefahren.

Allerdings hat Müller BBM dabei großzügig die gesamte Vorbelastung durch andere Tierfabriken der Umgebung einfach unter den Tisch fallen lassen!
Mehrere Mastanlagen wurden also überhaupt nicht miteinbezogen, um Auswirkungen auf Luftreinheit, Staub und Geruchsbelästigung zu bewerten.

Die Grenzwerte für das in der Nähe befindliche FFH-Gebiet werden dementsprechend nicht eingehalten.
Es besteht sogar Grund zur Annahme, dass diese Grenzwerte bereits jetzt überschritten sind!

Stellungnahme des Sachverständigen Knut Haverkamp zum Gutachten der Firma Müller BBM: hier

Emmissionsgutachen liegt aus!

Nachdem in den bereits ausgelegten Bauakten ein essentiell wichtiges Emmissionsgutachten fehlte, liegt dieses nun vom 7.10.2011 bis zum 7.11.2011 zur Einsicht aus. Es besteht daher auch die Möglichkeit, neue konkretisierte Einwendungen an das Landratsamt zu schicken. Dieses muss wiederum alle vorgebrachten Argumente überprüfen. Von besonderem Interesse dürften momentan die Auswirkungen der Mastanlage auf umliegende Naturschutzgebiete sein. Es heißt nun also wieder: Einwendungen schreiben!
Dass das Bauvorhaben bis jetzt noch nicht umgesetzt werden konnte bzw. noch keine Baugenehmigung erteilt wurde ist schon ein großer Erfolg! Versuchen wir also weiterhin den Bau zu verhindern und zumindest so lange wie möglich herauszuzögern. Denn 5 Wochen Verzögerung bewahren 84 900 Tiere vor einem kurzen qualvollen und ausbeuterischen Leben in Benningers Mastbetrieb.

Neue Recherche bei Wiesenhof!

ARD sendete am 31.08.2011 eine Reportage über die Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt durch den Konzern Wiesenhof: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8068044.
In dem Bericht geht es um eine aktuelle Recherche zu den Zuständen in Wiesenhofbetrieben. Thematisiert wird unter anderem die Ausbeutung der Arbeiter_innen, die in den Anlagen beschäftigt werden.
Zu sehen sind Putenmastbetriebe, bei denen die Wiesenhofarbeiter_innen die Tiere, die aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes nicht mehr transportfähig sind, mit den Füßen zu Tode treten, schwer verletzen und die „Transportfähigen“ mit brutaler Gewalt in die Transporter werfen.

So unfassbar diese Bilder sein mögen, so sehr bestätigen sie doch die Logik, die hinter Tierausbeutung im Allgemeinen steht.
Denn wie könnte es anders sein, als die Tiere als das zu behandeln, als was sie in dieser Gesellschaft gesehen werden – als Waren, deren einziger Zweck ihre Nutzung ist.
Aus diesem Grund handelt es sich bei den Bildern nicht um Ausnahmen und Einzelfälle, sondern um Zeugnisse von einer Ideologie, die fühlende Lebewesen systematisch degradiert und rechtfertigt, dass das Leben eines Individuums- egal ob in der Massentierhaltung oder in jeder anderen Form der Tiernutzung- grundlos und gewaltsam beendet wird.

Podiumsdiskussion – Bericht

Bericht – Podiumsdiskussion

Die am 2. Juli, vom Bund Naturschutz organisierte, Podiumsdiskussion in Nördlingen mit dem Thema „Schmähinger Hühnermastanlage – Chance oder Bedrohung für uns und unsere Region?“ fand zahlreichen Zulauf. Kontrovers wurde das Thema von rund 60 Besucher_innen und den 6 Diskutant_innen, Norbert Brauer (Tierfreunde e.V.), Pfarrer Wilhelm Imrich (Pfarrer in Schmähingen), Jürgen Schittenhelm (Bund Naturschutz in Bayern e.V.), Wolfgang Goschenhofer (Stadtrat von Bündnis 90/ Die Grünen in Nördlingen), Michael Stiller (Bayrischer Bauernverband) und Dr. Josef Bachmeier (Geschäftsführer und Tierarzt von Wiesenhof) diskutiert. Jörg Benninger, der Bauherr, wurde ebenfalls eingeladen – erschien aber nicht. Eingeleitet wurde die Veranstaltung von Heiner Holl (Bund Naturschutz), der begeistert über so viele Interessent_innen war. Die Moderation wurde souverän von Judith Zacher, vom Bayrischen Rundfunk, geführt

Zunächst wurde über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gesprochen, die ab einer Zahl von 85.000 Tieren vorgeschrieben ist und Auskunft über die Belastung der Umwelt durch solche Anlagen geben soll. Der erste Bauantrag lag laut Goschenhofer nicht unter dieser Grenze. Deshalb hätte vor der Änderung des Antrags mit 100 Hühnern weniger, eine UVP durchgeführt werden müssen.
„Ich finde diese Schmalspur nicht zielgerecht. Wenn es nichts zu verheimlichen gibt, macht man die Umweltverträglichkeitsprüfung und schaut, was herauskommt.“ so Goschenhofer. „So viel mehr erfahren Sie da auch nicht“ wehrte sich Bachmeier. Norbert Brauer wandte ein, „dass solche Anlagen grundsätzlich nicht risikofrei sind. Sonst müsste gar keine UVP gemacht werden. Es muss ja auch Gründe geben, warum die umliegenden Grundstücke einen Wertverlust von bis zu 70% haben.“

Schittenhelm erklärte, dass in der Nähe der geplanten Anlage Fauna-Flora-Habitate liegen, die geschützt werden müssen und durch die Immissionen des Maststalls gefährdet seien. Noch sind nicht alle erforderlichen Gutachten vorhanden.

Aber besonders die ethischen, gesundheitlichen und globalen Aspekte sprachen die Besucher_innen im Publikum an und forderten vor allem klare Antworten von Dr. Josef Bachmeier. Bei Nachfrage des Einsatzes von Antibiotika während eines Mastdurchlaufs, musste Herr Bachmeier eingestehen, dass bei solchen Anlagen keine Einzelbehandlung erkrankter Hühner möglich ist. Erst ab einem gewissen Prozentsatz an erkrankten Tieren, wird dem gesamten Bestand Antibiotika verabreicht. Wie oft solche Maßnahmen angewandt werden, konnte bzw. wollte Josef Bachmeier nicht preisgeben.
Bei globalen Themen wie z.B. der Nahrungsknappheit in sogenannten Drittweltländern bzw. der wachsenden Weltbevölkerung behauptete Bachmeier, es liege daran, dass in so genannten Industrieländern zu viel weggeschmissen werde und stellte in Frage, ob es etwas nutzt, den eigenen Fleischkonsum zu reduzieren. Ein Mensch aus dem Publikum sah das jedoch anders. “Die wachsende Weltbevölkerung ist gerade ein Argument, vom Fleischkonsum weg zu rücken!“

Pfarrer Imrich zitierte aus der Bibel, dass Tiere für den Menschen zum essen da seien und sprach selbst von einer „Differenzgemeinschaft zwischen Menschen und Tieren“. Er wies den Begriff „Mitgeschöpfe“ ab, da dieser mehr verschleiere. Damit sorgte er bei den gläubigen Zuschauer_innen für Empörung.

Gegen Ende der Veranstaltung wurden zwei Kurzfilme gezeigt. Ein von Wiesenhof produzierter Werbefilm, in dem die Mast der Hühner in einem frühen Stadium gezeigt wird und eine Recherche von Peta, in der solche Mastanlagen bei Nacht und ohne das Wissen der Betreiber gefilmt werden, um die katastrophalen Missstände in solchen Anlagen aufzudecken.
Die Aufnahmen des zweiten Films wurden von allen als untragbar bezeichnet. Viele Besucher_innen fanden auch die Bilder des Vorzeigebetriebs Wiesenhofs nicht akzeptabel.

Die meisten der Zuschauer_innen waren letztendlich gegen die Anlage und diskutierten sogar nach Beendigung der Veranstaltung weiter, um den wenigen Befürworter_innen noch Denkanstöße für die Zukunft zu geben.
Insgesamt waren die Organisatior_innen mit dem Ablauf und der hohen Beteiligung des Publikums sehr zufrieden.

Stopteplingen

Die Besetzung des Bauplatzes eines geplanten Zuliefererbetriebes für den Schachthof Wietze in Teplingen wurde von Agrarindustriellen brutal geräumt.

Am 1. Juli wurde das Firmentor der Firma Kieswerk Werner – Containerdienst Salzwedel blockiert. Ziel der Aktivist_innen: das Verhindern das Baumaterial wie Kies für die Anlage in Teplingen angeliefert wird.

Verzögerung bewahrt 84 900 Lebewesen vor Ausbeutung

Das Landratsamt Donau Ries hat vergangene Woche mit der Bestätigung des Eingangs der Einwendungen, den Termin zur öffentlichen Erörterung verschoben. Die Emmissionsprognose muss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Das heißt, dass eine „Mastperiode“ also nicht wie geplant und ohne weiteres durchgeführt werden kann. Damit wurden 84 900 Tiere vor einem Leben in dieser Anlage bewahrt! Unvorstellbar in einem kurzen Zeitraum von gerade einmal fünf Wochen.

Für uns ist klar: Das ist nur ein kleiner Erfolg.
Aber Tierausbeutung ist angreifbar und gehört egal ob in Schmähingen oder sonstwo verhindert!

05.05.2011 Einwendungsfrist

Bis zum 21.04.2011 lagen die Akten zum Bauantrag im Landratsamt Nördlingen aus.
Interessanterweise befanden sich bei den Unterlagen, durch deren Auslage ja die „öffentliche Beteiligung“ gewährleistet werden soll, keinerlei Gutachten zu den Emmissionen, die durch die Anlage zu erwarten sind.

Außerdem enthält der Antrag keine Ansatzpunkte, aus welchem Grund die Brandschutzverordnung – laut der es möglich sein muss, die Tiere im Brandfall aus der Anlage zu evakuieren- teilweise ausgesetzt wurde.

Von verschiedenen Stellen wurden mittlerweile Anträge gestellt, die Unterlagen endlich vollständig auszulegen. Diese wurden bisher allerdings vom Landratsamt Donau- Ries nicht beantwortet.

In der Zwischenzeit werden die bereits exisitierenden Unterlagen von einem Gutachter überprüft.

So wie es sich bis jetzt darstellt, könnte mensch spekulieren, dass das Gutachten zu den Unterlagen wohl belegen wird, dass das Landratsamt mehr damit beschäftigt ist, den Widerstand gegen die Anlage zu erschweren, als den Bauantrag ersthaft zu prüfen.

Bis zum 05.05.2011 können Einwendungen gegen die Mastanlage von jeder/m geschrieben werden. Eine Mustereinwendung findet ihr unter Material.

19.03.2011 Meat-out & Schmähingen

Im Rahmen des diesjährigen Meat-outs (http://www.meat-out.de) veranstalteten wir auf der Stuttgarter Königstraße eine Aktion, um gegen Fleisch, Tierausbeutung und den geplanten Bau einer Mastanlage in Schmähingen zu protestieren.

Es gibt keine Rechtfertigung für Tierausbeutung & -mord in Schmähingen und überall.

Es ist noch nicht zu spät, um den Bau zu stoppen, dessen Genehmigung noch nicht erteilt worden ist. Nur durch unsere Proteste lässt sich die Mastanlage in Schmähingen verhindern, daher sollte dies nicht die letzte Aktion bzgl. Schmähingen gewesen sein.

Wir informierten die Passanten mit Flugblättern und Bildern über das alltägliche Tierleid in Mastanlagen.

Weitere Infos zu den Protesten gibt es unter http://maststop.blogsport.de

Meat-out Meat-out Meat-out Meat-out
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Tierrechtsinitiative Region Stuttgart – TiRS

Aktionswochenende gegen Tierfabriken in Schmähingen

Tierbefreiungsaktivist_innen riefen zum Aktionswochenende auf, um den Widerstand gegen die Pläne des Landwirts Jörg Benninger in Kooperation mit dem Agrarkonzern Wiesenhof zu erhöhen. In Schmähingen soll in den kommenden Wochen der Bau einer Mastanlage genehmigt werden, in der 84900 Hühner gemästet werden sollen.

Stadtaktion

Neben einem Protestcamp, gab es zahlreiche Aktionen, Flyer und Theater, sowie eine Demo mit ca. 70 Personen durch Schmähingen. Einige Tierbefreiungsaktivist_innen wurden von Gegner_innen mit Holzlatten angegriffen.

Camp Camp Camp Camp

Tierbefreiungsaktivist_innen riefen zum Aktionswochenende auf, um den Widerstand gegen die Pläne des Landwirts Jörg Benninger in Kooperation mit dem Agrarkonzern Wiesenhof zu erhöhen. In Schmähingen soll in den kommenden Wochen der Bau einer Mastanlage genehmigt werden, in der 84900 Hühner gemästet werden sollen.
Am Donnerstag, den 10.03.2011 begannen die Aktionstage mit einer Vorführung in Hühnerkostüm in Nördlingen.
Es wurden Flyer verteilt, um auf die Baupläne aufmerksam zu machen – außerdem wurde zur Demonstration, die für den darauf folgenden Samstag in Schmähingen geplant war, eingeladen.

Auch am Freitag fand in Nördlingen eine Flugblattverteilaktion statt. Neben dem Hühnerkostüm fand diesmal auch ,,Mars TV’’ seinen Weg in die Innenstadt.
So interviewten “Marsbewohner_innen” Passant_innen, um zu erfahren, was denn eigentlich für merkwürdige Dinge in Schmähingen vor sich gehen. Sie wollten zum Beispiel wissen, wieso Lebewesen, die doch wie jede_r weiß, fühlen, wie auch menschlichen Erdbewohner_innen, auf der Erde eingesperrt werden? Ungläubig und völlig entsetzt wollten die Marsbewohner_innen schlussendlich wissen: “ein Leben wird beendet, nur damit die Menschen sich kurz über den Geschmack freuen?” Von diesen Fragen sichtlich irritiert, fiel es dem/der ein oder anderen Befragten schwer, für die Marsbewohner_innen nachvollziehbare Antworten zu finden.

Stadtaktion Stadtaktion Stadtaktion Stadtaktion

Zeitgleich machte sich eine andere Gruppe in Richtung Schmähingen auf und brachte Plakate am Orteingang an. Anstelle der Willkommensschilder war nun zu lesen: „Demnächst hier: Gestank- Tierfolter- Mord“.

In der Nacht von Freitag zu Samstag wurde dann Herrn Benninger anlässlich seines 30 Geburtstags ein Besuch abgestattet. Dabei wurde sein Hauseingang mit Kunstblut dekoriert. Außerdem wurde ihm ein Ständchen mittels Parolen gegen sein blutiges Vorhaben vorgetragen.

Der Rinderstall, den Benninger neben diversen Feldern und seiner Biogasanlage zu seinen Besitztümern zählt, wurde am nächsten Morgen mit den Worten Benninger = Mörder vorgefunden.
Am Samstag sammelten sich dann ca. 70 Menschen im 320 Seelendorf Schmähingen, um gegen den Bau der Mastanlage zu protestieren. Unter den Teilnehmer_innen befanden sich neben den Tierrechtler_innen viele Menschen aus der Region, die durch die Radiomeldungen oder Flyeraktionen auf diese Aktion aufmerksam wurden.

Demo Demo Demo Demo

Im Vorfeld der Versammlung verfügte das Landratsamt Nördlingen z.T. haarsträubende Auflagen und berief sich sogar auf ein veraltetes Versammlungsgesetz, welches mittlerweile durch das Bundesverfassungsgericht revidiert wurde.
Erst als die Organisator_innen ein Eilverfahren anstrengten, lenkte das Amt ein und verzichtete auf die grundrechtsverletzenden Auflagen. Trotzdem die Demo am Samstag stattfand, waren neben der Polizei zwei Mitarbeiter der Ordnungsbehörde vor Ort, die fleißig Hände mit Landwirten schüttelten und angestrengt Teilnehmer_innen des Protestzuges fotografierten. An dieser Stelle drängt sich vielleicht so manchem die Frage auf, ob das Genehmigungsverfahren für die Mastanlage in ähnlichen Ausmaßen an Objektivität und Sachkompetenz bearbeitet wird.

Bei der ersten Zwischenkundgebung wurde mit einer eindrucksvollen Rede vor allem das unvorstellbare Leid der Tiere thematisiert. Angesprochen wurde außerdem das fatale kapitalistische Denken, welches die Lebensgrundlagen allen Lebens zerstört.
Nach der Rede wurde eine kurze Theaterszene vorgeführt, bei der ein Mensch im Hühnerkostüm in Ketten zur Schlachtbank gezerrt wurde. Seinem kurzen qualvollen Leben als Masthuhn folgt ein grausamer Tod.

Beim zweiten halbstündigen Zwischenstopp vor Benningers Haus verliehen die Demonstrant_innen ihrer Wut über die Baupläne durch lautstarke Parolen und einem „Die-In“ Ausdruck. Von einem Moment auf den anderen ließen sich alle Teilnehmer_innen symbolisch für das sinnlose Töten der Hühner auf den Boden fallen.
Der Demozug wurde in Sichtweite zu Benningers Biogasanlage unweit des vorgesehenen Baugrundstücks beendet.

Demo Stadtaktion Stadtaktion Stadtaktion

Im Anschluss an die Demo begaben sich einige Menschen direkt zur Mahnwache am Schmähinger Weiher.
Kurze Zeit später wurde durch Straßenkreidezeichnungen im Dorf abermals auf die geplante Tierausbeutung hingewiesen.

Als sich später zwei Aktivist_innen mit Fahrrädern Richtung Biogasanlage begaben, wurde von Jörg Benninger ein Auto losgeschickt, um sie zu vertreiben. Zwei weitere PKW´s rückten aus, um die Felder abzusuchen.

Im Dorf befanden sich weitere Personen, die versuchten andere Tierrechtsaktivist_innen einzuschüchtern(ein PKW bremste z.B. wenige Zentimeter vor den Aktivist_innen ab).

Zwei weitere Menschen, die mit dem Fahrrad im Dorf Richtung Mahnwache unterwegs waren, wurden von drei Personen, die mit Holzlatten bewaffnet waren, aus einem Graben heraus angegriffen. Dabei wurde der/die Aktivist_in mit dem Holzprügel getroffen.
Ein Fahrrad wurde gestohlen, der/die Aktivist_in trug glücklicherweise keine ernsthaften Verletzungen davon.

Rückblickend waren die Aktionstage – trotz der verachtenswürdigen Gewalttätigkeit der Angreifer_innen von Samstag ein großer Erfolg für die Aktivist_innen. Sie haben ihr Anliegen noch einmal deutlich gemacht und dafür gesorgt, dass der Bau der Mastanlage wieder Thema Nummer 1 in der Region ist.

Verhindert ist die Mastanlage allerdings noch lange nicht.

Und so bedeuten die vergangenen Tage für alle, die diese Anlage wirklich stoppen wollen, das sie wieder kommen müssen, denn jeder Tag ist ein Aktionstag!

Weitere Infos zur geplanten Mastanlage: http://maststop.blogsport.de/